GPS Handgerät

Das GPS Handgerät ist vereinfacht gesagt, das Navigationsgerät für den Wanderer. Natürlich nicht nur für Wanderer, sondern überhaupt für den Outdoorbereich eignen sich die kleinen Geräte optimal. Selbst im Auto oder auf dem Motorrad sind die GPS-Handgeräte nützlich.

Neben dem Kartenmaterial stehen im GPS-Handgerät auch noch Barometer, Höhenmesser oder Kompass zur Verfügung. Da diese Geräte jedoch in der Regel sehr leicht und vor allem handlich sind, finden sie auch die größte Verwendung im Outdoorbereich. Selbst unter Wasser muss man sich dank GPS nicht mehr orientierungslos bewegen. Wasserfeste und -dichte GPS Handgeräte für Taucher sind ebenso auf dem Markt, wie das GPS-Gerät, welches sogar den Hund ortet. Vorraussetzung für letztere Aufgabe ist natürlich, dass der Hund ein entsprechendes Senderhalsband trägt. Da die jeweilige Standortbestimmung über Satellitentriangulation erfolgt, hängt die Genauigkeit auch von der Menge der erreichbaren Satelliten ab.

Zwei Satellitenempfänge genügen für eine grobe Bestimmung, eine recht genaue Standort- oder Routenbestimmung erhält man allerdings erst mit 3 Satelliten. Grundsätzlich gilt, je mehr Satelliten zur Bestimmung zur Verfügung stehen, desto besser, spricht genauer, ist das Bestimmungsergebnis. Besondere Verbreitung fand das GPS-Handgerät mit dem Aufkommen des Geocachings, einer Art Schnitzeljagd im großen Stil und für Erwachsene. Die „Schnitzel“ und „Pfeile“ sind in diesem Fall jedoch die GPS-Daten, die die Richtung weisen. Die notwendigen Koordinaten sind meist in Rätseln oder kleine Hinweise verpackt, die es zunächst zu lösen gilt.

Der Begriff GPS Handgerät ist etwas leicht irreführend. Natürlich können die kleinen, leichten Geräte bequem beim Wandern in der Hand gehalten oder am Arm befestigt werden, aber ebenso gut am Fahrrad mittels zugehöriger Vorrichtungen, sodass beide Hände auch am Lenker bleiben können.

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